Karte Glossar Info

Über das Projekt

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der visuellen Sprache rechter Akteur*innen. Rechte Gruppen nutzen gezielt Elemente der Popkultur, Symboliken und Begriffe, um sie zu vereinnahmen und in den Mainstream zu überführen. Diese Strategien dienen dazu, die Grenze des Sagbaren zu verschieben und extremistische Inhalte gesellschaftlich anschlussfähig zu machen. Auf der Website werden Beispiele solcher visueller Codes gesammelt und entschlüsselt, wie beispielsweise mehrdeutige Emojis oder sogenannte Dog Whistles, die extremistische Botschaften verschlüsseln und harmlos erscheinen lassen. Erst das Wissen um ihre Bedeutung nimmt den Zeichen ihre Macht.

Im Rahmen dieser Arbeit werden diskriminierende oder rechtsextreme Symbole gezeigt. Sie dienen ausschließlich der Aufklärung und Kritik, nicht der Verharmlosung oder Reproduktion. Es ist nur eine Auswahl an Videos und Bildern und bildet nicht das gesamte Spektrum ab. Zudem kommen ständig neue Codes dazu, sodass diese Auswahl schnell veraltet sein kann.

Workshop

Im Rahmen des Projekts wurde ein Workshopkonzept entwickelt und durchgeführt. Ziel des Workshops ist es, politische Begriffe gemeinsam zu klären und zu diskutieren sowie die Karte der Website in analoger Form gemeinsam zu erarbeiten. In Gruppenarbeit wurden dafür 30 ausgewählte Bilder und TikToks auf der Karte verortet und danach den Bedeutungen zugeordnet. Auf diese Weise entstanden mehrere Karten, die sichtbar machen, wie unterschiedlich visuelle Codes wahrgenommen und interpretiert werden – ähnlich der kollektiven Ansicht auf der Website. Gerade diese Uneindeutigkeit ermöglicht erst die Wirksamkeit der Dog Whistles. Umso wichtiger ist die Aufklärung über diese Mechanismen, insbesondere für Jugendliche. An diese Zielgruppe richtet sich auch der Workshop, der dazu befähigen soll, visuelle Strategien rechter Akteur*innen zu erkennen, zu hinterfragen und ihnen ihre Wirkungsmacht zu nehmen.

Begriffe und Strategien

GRENZE DES SAGBAREN

Diese Arbeit untersucht die visuelle Sprache rechter Akteur*innen. Dabei wird sichtbar, wie rechte Gruppen Elemente aus Popkultur, Symbolik und Sprache aufgreifen, umdeuten und in den gesellschaftlichen Mainstream einschleusen. Auf diese Weise sollen Grenzen des Sagbaren verschoben und extremistische Inhalte anschlussfähiger gemacht werden. Auf der Website werden Beispiele solcher visueller Codes gesammelt und erläutert; zuvor können einzelne Elemente selbst eingeordnet werden.

Im Rahmen dieser Arbeit werden diskriminierende oder rechtsextreme Symbole gezeigt. Sie dienen ausschließlich der Aufklärung und Kritik, nicht der Verharmlosung oder Reproduktion.